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Bericht von der Filmpremiere „Free the Mind“ in Köln am 10.03.13

Richard Davidson hat es sich zur Aufgabe gemacht, nachzuweisen, wie das Bewusstsein bzw. die Bewusstheit das Gehirn formt und physisch verändern kann. Mit seinen Studien zu Meditation, Achtsamkeit und Yoga will er zeigen, dass es möglich ist, psychischen Stress, posttraumatische Symptome und körperliche Schmerzen ohne Medikamente zu überwinden. Auf der Filmpremiere in Köln, die am 10. März in Kooperation mit der SMMR stattfand und mit über 200 Besuchern ausverkauft war, betonte die Trauma-Therapeutin Luise Reddemann, dass bei schweren Traumatisierungen Meditation oder Achtsamkeitsübungen nicht – und schon gar nicht ein 7-tägiges Übungsprogramm – für einen tiefgreifenden Behandlungserfolg ausreichend seien. Meistens sei eine mehrjährige Psychotherapie notwendig, um eine grundlegende Verbesserung der psychischen Stabilität wiederherzustellen. Meditative Achtsamkeitsübungen würde auch Richard Davidson ohnehin nie als alleinige Therapie empfehlen, sondern bestenfalls als zusätzliche Intervention. Schön dass es auch Hirnforscher gibt, die nicht der materialistischen „Neuro-Determinismus-Falle“ unterliegen und alle Bewusstseinsphänomene auf neuronale Ursachen zurückführen. Dieser Film verbreitet eben nicht die Ideologie der Sklavenschaft unter den Launen des Gehirns, sondern dient wirklich der Befreiung des Geistes! Harald Piron, Köln

Weitere Informationen und Veranstaltungsdaten finden Sie auf https://www.facebook.com/mindjazzpictures sowie https://www.facebook.com/FreeTheMindFilm

Auch auf der später erscheinenden DVD wird die SMMR als Kooperationspartner genannt.